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Rede Aktion Holocaust Gedenktag 27.1.2025

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Schüler und Schülerinnen,

Das Jahr 2025 steht im Zeichen der Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns heute, dem 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, an diesen Krieg und die grausamen Verbrechen des Naziregimes erinnern.

Im Anschluss daran starten wir wie in jedem Jahr die Aktion zur Reinigung der in Saarwellingen verlegten Stolpersteine. Es ist schön, dass auch Schüler und Schülerinnen von der Schule an der Waldwies mit dabei sind.

Als am 27. Januar 1945 das NS-Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit wurde, ließ das, was sie dort entdeckten, damals der Welt den Atem stocken vor Abscheu und Entsetzen. Wenn wir heute Bilder davon sehen, geht es uns nicht anders. Mehr als eine Million Menschen sind allein in Auschwitz zwischen März 1942 und November 1944 durch den beispiellosen Vernichtungswillen der Nazis ermordet worden.

Gerold König, der Bundesvorsitzende von pax christi sieht in diesem Gedenktag eine deutliche Mahnung. Er sagt: „In vielen europäischen Ländern, aber auch weltweit, verkehren sich die Maßstäbe internationaler Zusammenarbeit und weltweiter Kooperation in nationale Eigeninteressen um. War in Deutschland lange Jahre nationalistische Politik eher ein Randphänomen, gewinnt diese Ideologie mehr und mehr an Zuspruch und beeinflusst in gefährlicher Weise den politischen Diskurs auch der demokratischen Parteien in unserem Land.

Die Lehren der Mütter und Väter des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland aus der nationalistischen Politik Deutschlands waren u.a. der unabdingbare Schutz der Würde jedes Einzelnen, welche ein Recht auf Asyl und internationale Verständigung beinhaltet. Diese Errungenschaften drohen nach bald acht Jahrzehnten zu bloßen Floskeln zu verkommen. An deren Stelle gewinnen Ausgrenzung von Minderheiten, Unterwanderung der europäischen Zusammenarbeit und nationale Stärke an Bedeutung.

Hier verschieben sich auf gefährliche Weise Perspektiven des politischen Handelns. Bei einer solchen Perspektivverschiebung wird die Erinnerung an die deutschen Verbrechen der Jahre 1933 bis 1945 und die damit verbundene Erinnerungskultur der Bundesrepublik auf unterschiedlichste Weise infrage gestellt, um die damaligen Verbrechen zu relativieren.“

Unser Gedenken hier in Saarwellingen ist an diesem Tag bei den Millionen von Opfern dieses unsäglichen Mordens: Juden zuallermeist, aber auch Sinti und Roma, Homosexuelle, Behinderte, Kriegsgefangene, Menschen, über deren Leben eine Politik mörderischen Rassenwahns sich angemaßt hatte, es für „lebensunwert“ zu erklären. Die Juden waren in Saarwellingen unsere Nachbarn und wurden vernichtet und vertrieben. Ihre Synagoge hier hat gebrannt und wurde nicht gelöscht. Täter waren Saarwellinger Nazis. Geholfen hat den Menschen niemand. Daran erinnern uns die vielen Stolpersteine, die der Künstler Gunter Demnig in Saarwellingen schon verlegt hat. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

Peter Klauck und Willi Keßler vom Gemeindearchiv Saarwellingen, die die Geschichte dieser Menschen erforscht und aufgearbeitet haben, werden uns bei der Aktion begleiten und uns einen Einblick in das Leben und Leiden dieser Menschen geben. Herzlichen Dank dafür. Ebenso gilt der Dank der Gemeinde und dem Kulturamt Cornelia Rohe, auf deren Initiative die zahlreichen Stolpersteine in unserer Gemeinde zurückgehen. Dadurch erst werden die Opfer des NS sichtbar gemacht. Wir schulden den Opfern des Holocaust unser Gedenken, unser Erinnern. Wir wollen auch heute und in Zukunft aus dieser Geschichte lernen.

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Diskriminierung und Rassismus! Nie wieder Krieg!

 

Waltraud Andruet, pax christi Saar

Gegen das Vergessen: STOLPERSTEINE in Saarwellingen

Einladung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in Saarwellingen

Das Jahr 2025 steht im Zeichen der Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren – vor dem Hintergrund wollen wir am Montag, den 27. Januar 2025 um 11.00 Uhr, vor der ehemaligen Synagoge in der Engelstraße Erinnern und Gedenken. Danach putzen wir wieder die vielen Stolpersteine.

Der Jahrestag der Befreiung wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Am 27. Januar 1945 wurde das NS-Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Was sie dort entdecken mussten, ließ damals der Welt, lässt uns noch heute den Atem stocken vor Abscheu und Entsetzen. Mehr als eine Million Menschen waren allein in Auschwitz zwischen März 1942 und November 1944 in einem beispiellosen Vernichtungswillen ermordet worden.

Unser Gedenken ist an diesem Tag bei den Millionen von Opfern dieses unsäglichen Mordens: Juden zuallermeist, aber auch Sinti und Roma, Homosexuelle, Behinderte, Kriegsgefangene, Menschen, deren Leben eine Politik mörderischen Rassenwahns sich angemaßt hatte, es für „lebensunwert“ zu erklären.

Auch in Saarwellingen wurden Menschen, vor allem die jüdischen Mitbürger, deportiert und ermordet. Daran erinnern uns die vielen Stolpersteine, die der Künstler Gunter Demnig in Saarwellingen schon verlegt hat. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

Peter Klauck, der die Geschichte dieser Menschen studiert und aufgearbeitet hat wird uns bei der Aktion begleiten und uns einen Einblick in das Leben und Leiden dieser Menschen geben. Herzliche Einladung dazu.

Wir schulden den Opfern des Holocaust unser Gedenken, unser Erinnern. Wir wollen auch heute und in Zukunft aus dieser Geschichte lernen.

Nie wieder Faschismus – nie wieder Diskriminierung und Rassismus nie wieder Krieg!

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Gemeinde und Waltraud Andruet, pax christi Saar. Infos.: Kulturamt Cornelia Rohe 06838/ 9007-128 und Waltraud Andruet 06838/82220
c/o Waltraud Andruet                                                                                         Saarwellingen, 14.Januar 2024

 

Kulturtreff „Altes Rathaus“, Vorstadtstr. 77, 66793 Saarwellingen Vernissage

Roland Schmitt & Mario Andruet Mario Andruet, geboren 1954 in Saarwellingen,

beschäftigt sich seit frühester Kindheit mit authentischer gegenständlicher

Malerei. Sein künstlerisches Talent manifestiert sich nicht nur in seinen

Bildern, sondern auch im architektonischen und innenarchitektonischen

Bereich sowie Gartengestaltung. Als Aktionskünstler setzt Mario Andruet

seine Werke im Rahmen seines Engagements für Frieden, Gerechtigkeit und

Bewahrung der Schöpfung ein. Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten teilt er

sein künstlerisches Wissen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, im

Rahmen von Workshops und Kursen. Das Atelier Mario Andruet in Saarwellingen

dient auch der interkulturellen Kommunikation und bietet jungen Künstlern

die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Im Einklang mit einer vielfältigen

Gartenlandschaft bildet das Atelier einen Ort der Begegnung, des Friedens

und des Miteinanders. Info: www.atelierandruet.de Roland Schmitt, der 1958

in Saarlouis geborene und in Felsberg aufgewachsene Künstler, lebt in

Saarwellingen. Nach der Ausbildung zum Werkzeugmacher und einem Grundstudium

für Grafikdesign arbeitet er seit 1988 als freischaffender Künstler und

Grafiker. Seine Bilder sind Ausflüge in detailreiche, neugierig machende

Seelenlandschaften. Roland Schmitt lebt von seiner Kunst. Er hat sich mit

seinen fantastisch realistischen Gemälden in Deutschland, Frankreich und

Luxemburg einen Namen gemacht. „Ein Bild ist nicht von vornherein fertig

ausgedacht und festgelegt. Während man daran arbeitet, verändert es sich in

dem gleichen Maße wie die Gedanken. Und wenn es fertig ist, verändert es

sich immer weiter entsprechend der jeweiligen Gemütsverfassung desjenigen,

der es gerade betrachtet.“ (Pablo Picasso) Die Ausstellung kann zu den

Öffnungszeiten des Bistros „Altes Rathaus“ (Di-Sa, 18-22h) besucht werden

und läuft bis zum 23.02.2025.

Eintritt frei

Koblenz/Saarbrücken/Trier, 09.05.2023.

Ohne kritische Reflexion kein Frieden! Diese Einsicht der Mitgliederversammlung und des Vorstands des Diözesanverbands Trier der katholischen Friedensbewegung pax christi manifestiert sich in dem Ende

2022 verabschiedeten ‚Schalom-Papier’. Das Papier erscheint heute als Broschüre unter dem Titel „Schalom. Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in einer kapitalistisch geformten Gesellschaft. Eine Positionsbestimmung“.

 

Von der Geschichte der pax christi-Bewegung ausgehend – insbesondere der Versöhnung mit dem vormaligen Kriegsgegner Frankreich – steht eine kritische Gesellschaftsanalyse heutiger Krisenphänomene sowie biblisch-theologische Reflexion im Zentrum der Publikation. Auf dieser Grundlage werden Handlungsoptionen bei gleichzeitigem Bewusstsein ihrer möglichen Beschränkungen aufgezeigt.

 

Das Papier dient als inhaltliche Selbstvergewisserung in pax christi und ist Grundlage für Kooperationen mit allen Menschen guten Willens, die mit der kapitalistisch-patriachalisch-militaristischen Form dieser Gesellschaft brechen wollen.

 

Die 21-seitige Broschüre, die mit Werken des Saarwellinger Künstlers Mario Andruet bebildert ist, kann unter folgendem Link heruntergeladen und auf Papier gegen eine kleine Portospende bestellt werden:

https://www.oekumenisches-netz.de/.

 

Kontakt: Dominic Kloos, ehrenamtl. Geschäftsführer von pax christi im Bistum Trier, 0261 89926284, info@oekumenisches-netz.de.

 

Broschüre ansehen

 

27.03.2023 • KARLSRUHE-STADT

 

Impressionen von  der „casa comun“-Veranstaltungen 2022 bearbeitet von Karsten Schade

 

https://www.youtube.com/watch?v=oTIys8h-3Vg&pp=ygUVbWkgY2FzYSBzdSBjYXNhIGNvbXVu

Vom 2. Februar bis 26. Mai 2023

Die Zukunft hat schon begonnen

Intergeneratives Projekt zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen

 

https://lokalesbuendnis.saarlouis.de/buendnisfamilie/projekte/ausstellung-die-zukunft-hat-begonnen/konzeption-der-ausstellung/mitwirkende/gruppen/atelier-mario-andruet/

Gedenken und Erinnern an 60 Jahre Grubenunglück in Luisenthal

 

PM Waltraud Andruet Saarwellingen, 11.Oktober 2022

 

 

Gedenken und Erinnern an 60 Jahre Grubenunglück in Luisenthal

Auf Initiative von Waltraud Andruet mit dem Kulturförderverein Altes Rathaus und dem

Kulturamt der Gemeinde wurde zum Erinnern an das verheerende Grubenunglück in

Luisenthal vor 60 Jahren eingeladen. Eine Lesung aus Hubert Kesternichs „Tod im Schacht“

und einer historischen Dokumentation des SR von 1963 „Sicherheit unter Tage“ boten die

Grundlage zum Erinnern und Diskutieren. Viele Menschen aus den Saarwellinger Ortsteilen

und den umliegenden Dörfern nahmen teil und es stellte sich heraus, dass viele noch

Zeitzeugen sind.

 

 

Am 7. Februar 1962 kam es in Luisenthal zum schwersten Grubenunglück in der Geschichte

der Bundesrepublik. 299 Bergleute starben bei einer Schlagwetterexplosion. Gegen 7.45 Uhr

verloren hunderte Bergleute innerhalb von Sekunden in 600 Meter Tiefe ihr Leben. Das ist

jetzt über 60 Jahre her. Jedes Jahr wird am 7. Februar der vielen Opfer gedacht. Auch in

Reisbach findet dazu immer traditionsgemäß ein Gottesdienst statt und an dem

Gedenkstein, der am 2. August 1964 errichtet wurde, wird vom Ortsvorsteher ein Kranz

niedergelegt. Das fiel in den letzten Jahren Corona-bedingt aus. So dass sich eine eigene

Veranstaltung anbot. Reisbach war besonders betroffen. Unter den Opfern befanden sich 16

Bergleute. Darunter befanden sich drei Brüder meiner Mutter, so Waltraud Andruet, der

diese Veranstaltung ein Herzensanliegen war. Heute ist der Bergbau im Saarrevier

Geschichte und man erinnert sich kaum noch an das mühevolle Tagwerk und die

permanente Gefahr im Schacht. Es erscheint weit weg, obwohl das Ende erst 10 Jahre

zurückliegt.

Zur Vorbereitung der Lesung wurde am Freitag, 23. September, zunächst die SR Doku-

mentation “Sicherheit unter Tage“ aus dem Jahre 1963 präsentiert. Dort wird ein gutes Bild

der schweren Arbeit unter Tage vermittelt, auch wenn es den Filmemachern vor allem

darauf ankam, zu zeigen, wie sicher der Bergbau doch prinzipiell sei. Ob dies geglaubt wurde,

erscheint nach einem solchen Unglück fraglich. Trotzdem hatten die damaligen Bergleute

keine Alternative. Nur wenige verweigerten anschließend die Einfahrt.

 

 

Nach der ersten Betroffenheit gab es viele Geschichten und Erzählungen von damals. Die

rund 30 Zuschauer tauschten sich intensiv aus. Heinrich Bauer als ehemaliger Reisbacher

Ortsvorsteher, der sich eigens vorbereitet hatte, um darüber zu aus seinen und vieler

Reisbacher Erinnerung zu berichten, konnte sich noch gut an den Morgen erinnern. Seine

Eltern hatten damals ein Lebensmittelgeschäft und es wurde direkt nach dem Unglück viel

gemutmaßt, wer von den Bergleuten unter den Toten oder den vielen Verletzten dabei war.

Es waren mehrere Fußballspieler mit dabei, weil diese extra wegen den Vorbereitungen zu

dem bevorstehenden Maskenball des Fußballvereins auf die Frühschicht umgefahren waren.

Danach wurde zwei Jahre nicht mehr gefeiert.

 

 

In Kestenichs Lesung sonntags wurde dank seiner Recherche das ganze Ausmaß des

Unglücks nochmals deutlich. Er selber war als 18-jähriger Zeitzeuge, der als Vermesser viele

unter Tage kannte und zur Identifikation der Leichen herangezogen wurde. Seitdem ließ ihn

das Unglück nicht mehr los. Es war überwiegend die ältere Generation, welche dieVeranstaltungen besuchte. Umso wichtiger ist es, dass ein Buch die Ereignisse im Detail

festhält

Atelier Andruet bei der 16. Internationalen Jazzwerkstatt

In diesem Jahr fand coronabedingt die 16. Internationale Jazzwerkstatt anders als gewohnt statt. Davon profitierte das Atelier Andruet. Wegen den Coronaauflagen und um der Enge im Jazzkeller zu entgehen, in dem der Unterricht von Claus Krisch in den Vorjahren stattfand, hatte Conni Rohe die Idee, den Unterricht in den schönen Hofraum des Ateliers zu verlegen. Das wurde dankbar von Claus Krisch und seinen Teilnehmern angenommen, so wurde kurzerhand die Combo Andruet gegründet.Im Innenhof zwischen Haus und Garten fanden bei hochsommerlichen Temperaturen von 14.30 Uhr bis 15.45 Uhr die „Harmonieklasse“ – eine Einführung in den Jazz“ und von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr der Combounterricht statt.

Mario Andruet genoss das Ambiente und nutzte diese Gelegenheit für künstlerische Aktivitäten.Parallel dazu fand zum ersten Mal für zwei Ehefrauen der Jazzmusiker aus den Niederlanden ein Kunstworkshop statt. Nachdem Mario Andruet die beiden in die Papiertechnik eingeführt hatte, entstanden in einer Woche zwei sehenswerte Kunstwerke. Weil Waltraud Andruet in dieser Woche in die Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen zum 75 Jahre Hiroshima und Nagaski-Tag 2020 mit eingebunden war, wurde auch dies zum Diskussionsthema.

Spontan solidarisierten sich die Jazzmusiker und positionierten sich vor dem Großflächenplakat an der Hauswand an der Außenwand des Ateliers. Es gab zu diesem Anlass 275 Großflächen-Plakate in über 150 Städten mit der Aufschrift: „75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen – für ein UN-Atomwaffenverbot“.

Fazit von Waltraud und Mario Andruet: Es war eine sehr schöne bewegte Woche mit Jazz, Kunst und Friedenspolitik.

Jazz-Jamsession im Atelier Andruet

Donnerstag, 25.7.2019 www.jazzwerkstatt.de

Es gibt wie immer eine Reihe von Stammgästen und Stammspielern- aber auch neue Gesichter. Ein kleines Schlagzeug und ein Clavinova sind vorhanden, die restlichen Instrumente werden mitgebracht. Ebenso vor Ort ist eine Kerngruppe von Musikern: Bass, Klavier, Schlagzeug. Diese lassen sich jedoch gerne im Laufe des Abends von anderen Spielern ablösen.

Es hat uns und den Spielern die zum ersten Mal ins Atelier gekommen sin sehr gut gefallen.

Waltraud Andruet
Beim Kalkofen 8
66793 Saarwellingen
0683882220

Vernissage zur Ausstellung Kunst und Exil - Konflikte verstehen und Zukunft gestalten

Freitag,13. Januar 2019 um 19. 00 Uhr

Unter diesem Motto steht die Ausstellung, die unter Beteiligung von Exilkünstler/innen seit dem 18. November im Kulturtreff Altes Rathaus, Saarwellingen, zu sehen ist. Malerei, Photographie, Musik, Literatur und Gesang von Exilkünstler/innen aus verschiedenen Ländern, die als Flüchtlinge den Weg ins Saarland gefunden haben, zeugen von der Vielfalt der künstlerischen Betätigung und dem großen Potential, das die exilierten KünstlerInnenmitbringen. Die Ausstellung endet am 13. Januar, am Freitag vorher findet noch ein Künstlergespräch statt. Einige der Künstler und Künstlerinnen werden erläutern, was sie zur Kunst gebracht hat, wie die Kunst im Heimatland aufgenommen wird und wie sich das künstlerisches Leben heute im Exil gestaltet. Alle Künstler und Künstlerinnen vereint die Erfahrung des Lebens im Exil, die Herausforderung, mit fremden Gewohnheiten in einem völlig neuen Kulturkreis klar zu kommen. Ob es die Bilder von M. Kadro (Maler aus Kurdistan) oder Haider Refaat sind, die Literatur von Niros Malek oder die Straßenphotographie von Adnan Sharbatji – egal, was man als Künstler/in produziert, man ist immer „gefangen“ in seinen Erlebnissen, seinen Traumata und der Verlusterfahrung.

Die Ausstellung rund um das Thema „Kunst und Exil“ kann noch bis Sonntag, 13. Januar 2019 zu den Öffnungszeiten des Bistros „Altes Rathaus“ (Di-So 18-22 Uhr) besucht werden.

Infos: https://www.altes-rathaus-saarwellingen.de/         www.atelier-andruet.de

Beeindruckende Bilder im Alten Rathaus Saarwellingen

 

 

 

Es kamen viele interessierte Menschen am Sonntag zur Vernissage – und es hat sich gelohnt!  Mario Andruet hat mit viel Arbeit die Werke platziert, so dass ein ansprechendes Ganzes zum Thema „KUNST&EXIL – EXILKUNST“ entstanden ist. Zu sehen sind Bilder, gemalt von Flüchtlingen, die Kunst als ein Mittel nutzen, Flucht und Migration zu verarbeiten. Dr. Eva Kell betonte diesen besonderen Aspekt in Ihrer Ansprache:“ Jeder Künstler und jede Künstlerin, die die Heimat zwangsweise verlassen musste, trägt die Erinnerung im Herzen, in allen Gedanken. Daher ist das Arbeiten im Exil etwas Besonderes“.

Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung durch Mwoloud Daoud und einem Freund. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Altes Rathaus, der Flüchtlingshilfe Nalbach und dem Atelier Mario Andruet entstanden. Sie ist noch bis Mitte Januar im Kulturtreff Altes Rathaus zu sehen.

 

Die ausstellenden Künstler sind:

Ali Haider Refaat

Hytham Alayek

Isra Alsayed Tomeh

Adnan Sharbayi

M.Kadro

Maher Zharati

Sonia AliSef Aldin und Adnan Sharbatje

 

Die Ausstellung rund um das Thema „Kunst und Exil“ kann bis Anfang 2019 zu den Öffnungszeiten des Bistros „Altes Rathaus „ (Di-So 18.00 bis 22.00 Uhr)besucht werden.

Hier der Link zum Kulturtreff. https://www.altes-rathaus-saarwellingen.de/…/71-vernissage–  

Herzliche Einladung zur Kunstausstellung „Kunst und Exil – Exilkunst“

Zeitraum: 18.11.2018 – 04.01.2019

Ort: Altes Rathaus, Vorstadtstr. 77, 66793 Saarwellingen

Sonntag, 18. November 2018, 11.00 h

Vernissage

Kunst und Exil  – unter diesem Motto steht die Beteiligung von Exilkünstler/innen am Kunst- und Kulturprogramm im alten Rathaus, das im November startet. Malerei, Photographie, Musik, und Gesang von Exilkünstler/innen aus der Region zeigen die Vielfalt künstlerischer Betätigung auf. Alle vereint die Erfahrung des Lebens im Exil, mit fremden Gewohnheiten und der Herausforderung, sich in einem völlig neuen Kulturkreis zu bewegen.

Wann geht ein Mensch ins Exil? Muss man erst in Lebensgefahr sein, um als Exilant anerkannt zu werden? Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste.

In Deutschland steht das Thema Exil unter ganz besonderen Vorzeichen: Zwischen 1933 und 1945 gingen tausende Künstler ins Exil, heute ist Deutschland seit Jahrzehnten selbst Zufluchtsort für verfolgte Künstler.

Beschreibung und Erforschung von Exil und Emigration geschehen heute mit Blick auf die Ursachen und Wirkungen von Migration weltweit. Historische und aktuelle Exile werden in Beziehung gebracht, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Blick genommen.

Die Voraussetzungen für die verschiedenen Künste im Exil und die Verläufe der einzelnen künstlerischen Karrieren sind sehr unterschiedlich. Ist es dennoch zulässig, von Exil-Kunst zu sprechen? Wird ein Kunstwerk zu Exil-Kunst, weil der Künstler im Exil lebt? Wie beeinflussen Exil und Migration den künstlerischen Prozess? Kann die Erfahrung erzwungener Entortung künstlerisches Schaffen anregen? Fragen wie diese fordern auf, den Künstlern und den Künsten zu folgen und Einzelbeispiele ebenso zu betrachten wie systematische Zusammenhänge.

Ausstellende Künstler sind M. Kadro, Ali Haider Refaat, Isra Alysaed Tomeh, Haytham Alayik, Maher Zharati, Sonia AliSef Aldin, Sultan Gh und Elham Salim sowie Adnan Sharbatji.  Musikalisch begleitet wird die Eröffnung durch Mwoloud Daoud und Freunde.

Die Ausstellung rund um das Thema „Kunst und Exil“ kann ab dem 18.11.2018 bis Anfang 2019 zu den Öffnungszeiten des Bistros „Altes Rathaus“ (Di-So 18-22h) besucht werden.

Eintritt frei!

Brauchen wir die Bundeswehr noch oder kann die weg?

Im Anschluss an den Westfälischen Frieden von 1648 wurden in fast allen deutschen Städten die Stadtmauern abgerissen, von denen sich die Bürger zuvor jahrhundertelang Schutz erhofften. Es hatte sich im Verlauf des 30jährigen Krieges gezeigt, dass nur…

 

Freitag, 10. Juni 2016

Jour fixe Montag, 2. Mai 2016 um 19.00 Uhr

Mit Michael Quetting,Verdi-Gewerkschaftssekretär

Aufstehen für die Pflege, so lautet die Kampagne die VERDI zurzeit Landesweit führt. Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt für einen Tarifvertrag Entlastung eintreten zu wollen. Es fehlt an…

Montag, 2. Mai 2016

KUNST trifft KRISE

Ausstellung – Vortrag – Musik

 

Am 7. und 8. April 2016 finden im Johannes-Foyer in Saarbrücken eine Ausstellung mit Werken von Mario Andruet, ein Vortrag zu Kapitalismuskritik mit dem Referenten Herbert Böttcher und ein Konzert mit Musikandes…

 

 

Donnerstag, 7. April 2016